|
Weiter zum Tränenfilm: da wird es unerwartet genial. Dem Tränenfilm traut man nicht viel zu, dabei hat er sehr viele Fähigkeiten. Er schmiert das Auge, damit die Wimpern gut gleiten können und die Augenbewegungen nicht scheuern, zum Beispiel bei Blickbewegungen nach rechts/links. Soweit schon fast langweilig.
Der Tränenfilm hat antiseptische Wirkung und wirkt damit quasi sowas wie desinfizierend. Auch wieder ein guter Faktor im Kampf gegen Bakterien & Co. Und das
macht er so gut, das selbst bei Menschen mit einer geschwächten Immunabwehr wie unter anderem Aids es kaum zu Problemen mit Infekten am Auge kommt.
Und er hat die richtige Zusammensetzung, das er den optimalen Brechungsindex zur Hornhaut hat - ist damit also bereits das erste wirklich optische Element des Auges.
Der Tränenfilm schwankt im Laufe des Tages in der Menge, aber auch in der Zusammensetzung und damit in der Qualität. Was einer der Gründe ist, wenn der
Kontaktlinsenträger des abends seine Linsen nicht mehr verträgt und heraus nehmen muss. Dann gleiten die Lider nicht mehr so gut über die Linse, die Linse selber schubbelt auch mehr auf der Hornhaut... Naja, der eigentliche Grund ist eher, das die Linsen nicht optimal auf das Auge angepasst sind. Und schlechte Linsen rächen sich eben früher oder später mit einer Unverträglichkeit. Aber das ist eine andere Geschichte....
Jedenfalls ist der Tränenfilm in Menge und Zusammensetzung
schlechter, wenn der Mensch müder ist. Weshalb Nachtarbeiter tendenziell mehr Probleme mit den Linsen haben als alle anderen.
So viel könnte man noch über den Tränenfilm erzählen: ersparen möchte ich Ihnen (obwohl es einige Lehrer doch sehr lieben) an dieser Stelle den Aufbau und die Schichten des Tränenfilmes - man kann es auch übertreiben.
Anstelle dessen erzähle ich Ihnen im nächsten Bereich lieber etwas vom Tränenfilm, der Traurigkeit und der Psyche. der Tränenfilm: vom Heulen bis zum Wunderheiler |