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 |  | |  |  |  | |  | | | | mehr Informationen zu diesem Thema: bitte klicken Sie hier | | | | Der Tränenfilm im Auge
Der Tränenfilm übernimmt eine wichtige Schutzfunktion für das Auge. Er schützt vor der direkten Einwirkung von Staub, Schmutz und anderen kleinen Fremdkörpern. Er hält die Vorderfläche der Hornhaut feucht und verhindert somit die Austrocknung. Gleichermaßen stellt der Tränenfilm eine Art Gleitschicht bei Lidschlägen dar.
Gebildet wird dieser Schutzfilm durch die
Tränenflüssigkeit im Auge. Die Dicke des Tränenfilms ist dabei dünner als ein Blatt Papier, nämlich ca. 6 bis 10 Mikrometer.
Der Tränenfilm selbst teilt sich in drei Bereiche auf. Die oberste ölige Schicht, die als Lipidschicht bezeichnet wird, bedeckt die gesamte freie Oberfläche des Tränenfilms. Sie besteht aus öl- und talgartigen Sekretionen.
Nach außen hin schützt die Lipidschicht vor dem Eindringen von Fremdkörpern und Bakterien. Des weiteren verhindert diese
Schutzschicht das Verdunsten des Tränenfilms, wie bei Öl in einem Kochtopf, das auf dem Wasser schwimmt, und daher vor Verdunstung schützt.
Die zweite Schicht, die sogenannte -Wässrige Schicht- stellt die größte Menge (ca. 98%) des Tränenfilms dar, sie dient zur Ernährung und Reinigung der Hornhaut.
Die dritte Schicht ist die Muzinschicht. Diese Schleimschicht glättet unter anderem Unebenheiten auf der Hornhaut und erzeugt dadurch eine glatte, optisch einwandfreie Fläche
Der Tränenfilm ist, wie das Auge auch, von Mensch zu Mensch verschieden und daher ähnlich wie unser individueller Fingerabdruck zu bewerten. Somit ist als Konsequenz auch eine gründliche Bewertung Ihres Tränenfilms und optimale Anpassung von Kontaktlinsen auf dem Auge erforderlich.
Eine schlecht angepasste oder wenig gereinigte Kontaktlinse greift andernfalls in den Tränenfilm ein und verändert / irritiert diesen. Unter Umständen kann das Auge schneller trocken und empfänglicher für
Bakterien werden. Abbauprodukte und Nährstoffe werden nur noch mäßig transportiert. Dies kann eine Verunreinigung der Kontaktlinse zur Folge haben und sogar bis hin zu einer Entzündung des Auges führen.
Der Kontaktlinsenträger muss dann zumeist eine Tragepause einlegen und in extremen Fällen sogar ganz auf das Tragen von Kontaktlinsen verzichten.
Daher sollten Sie regelmäßig Ihren Augenoptiker aufsuchen, der Ihren Tränenfilm prüft und bewertet. | | | |
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