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Was bedeutet das für Sie ? Wenn Sie feststellen dass Ihr Lebenspartner einer schönen Frau oder einem schönen Mann hinterher sieht, haben Sie nicht unbedingt Grund zur Eifersucht. Denn Teile des Gehirnes, die man nicht an oder abschalten kann, sind einfach seit Urzeiten schon darauf getrimmt, sexuelle Reize wahr zu nehmen. Ihr Partner oder Partnerin kann da nichts für - oder dagegen.
Das ist auch der Grund dafür, warum
Sie einen Computermonitor oder Fernseher bevorzugen sollten, der flimmerfrei ist. Bewusst können Sie das Flimmern gar nicht sehen, im Sehzentrum für das bewusste Sehen kommt da nichts flimmerndes an. Aber die anderen Gehinteile können das Flimmern schon sehen.
Neonröhren flimmern auch: und zwar 50 mal in der Sekunde. Und es gibt einige Experten, welche der Meinung sind, dieses Flimmern bei den Neonröhren wirke nachteilig auf Ihre Konzentrations-Fähigkeit und Ihr Wohlbefinden aus. Der
Krankenstand sei unter Neonlicht schlechter, als unter Tageslicht, Kopfschmerzen und Migräne nähmen zu, die Produktivität würde leiden.
Nicht alle diese Behauptungen sind wirklich wissenschaftlich beweisbar. Aber das man sich unter Tageslicht einfach nur besser fühlt, als unter Neonlicht kann man durchaus selber wahrnehmen.
Und sollten Sie jemals in die Situation kommen Arbeitsplätze einrichten zu können: sehen Sie immer zu, dass Tageslicht verfügbar ist.
Bei Baumärkten
und ähnlichen Gebäuden, bei denen man früher absichtlich das Tageslicht verbannt. Warum ? Tageslicht ist nur schwer planbar, immer anders und damit quasi unzuverlässig. Will man die Produkte nun in das rechte Licht rücken, bevorzugen die Macher lieber das reine Kunstlicht. Da richtet man die Strahler einmal aus und schon hat man zu jeder Zeit das gleiche Licht auf der selben Stelle.
Das ist von der Produktpräsentation her auch durchaus richtig, wird den Mitarbeitern aber nicht gerecht.
Erst ganz langsam wird den Firmen offensichtlich, dass man mit gut gelaunten, seltener kranken und ausgeglichenen Mitarbeitern mehr Geld verdienen kann, als mit einer netten Produktpräsentation.
Auch in Möbel-Einrichtungshäusern und Supermärkten geht man die letzte Zeit vermehrt dazu über, Lichtluken einzubauen und zumindest portionsweise echtes Tageslicht einzulassen.
Licht ist für uns Menschen etwas unglaublich wichtiges: wichtig für die Gesundheit, das Wohlfühlen und die
Psyche. Und dabei ist leider nur das echte Tageslicht gemeint, künstliches Licht ist zumeist nicht mehr als ein schlechter Ersatz. Alle Versuche, mit künstlicher Beleuchtung das echte Tageslicht zu simulieren sind meines Wissens gescheitert.
Durchaus erfolgreich waren nach meiner Kenntnis Versuche, Tageslicht per Spiegel und geschickte Anordnung von Prismen in Gebäude hinein zu lenken. Dadurch wurde erreicht, dass das normale Tageslicht von draußen aufgefangen und in die sonst dunklen
Bereiche von Bürogebäuden hinein gespiegelt wurde. Die Mitarbeiter, welche dort arbeiten mussten, fühlten sich dadurch besser, waren weniger häufig krank und leistungsfähiger.
Erstaunlich wenig störte dabei, dass das Licht doch nicht immer gleich ist, an regnerischen Tagen dunkler und in einer anderen Farbe, daher kommt, als an sonnigen Tagen: die Mitarbeiter fanden die so auftretenden Änderungen sogar als angenehmem.
Menschen ohne genug Tageslicht leiden öfter an Depressionen als andere, was sich an Schichtarbeitern, welche überwiegend des nachts arbeiten genauso nachweisen lässt, wie bei den Menschen in hohen Norden, welche monatelang in Dunkelheit leben müssen, weil im Winter die Sonne garnicht mehr aufgeht.
Fazit: spätestens, wenn Sie gesundheitliche Probleme haben, sollten Sie jeden Tag einen Spaziergang am Tageslicht machen. Ihr Körper wird dadurch die Vitamine erzeugen können die er dringend braucht und Sie werden
ausgeglichener sein, sich besser fühlen und nachts besser schlafen können.
Im nächsten Bereich möchte ich Ihnen etwas über das Gehirn erzählen. Das ist nur scheinbar langweilig - vielleicht werden Sie ganz am Rande endlich einmal verstehen, warum wir Menschen überhaupt ein Unterbewusstsein haben.
die Evolution, unser Gehirn und ein Fisch |