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Ab 40 Jahre ist Schluß: Alterssichtigkeit nicht weglasern
Mit erreichen eines Alters ab 40 Jahren tritt die Altersweitsichtigkeit ein: mit anderen Worten früher oder später benötigt jeder eine Lesebrille.
In einem Artikel der Aprotheken-Umschau vom 17. Mai 2005 wird darauf hingewiesen, dass Alterssichtigkeit von Patienten nicht per Laser korrigiert werden kann. Doppelkonturen, Lichtblitze und Blendeffekte seien häufig die Folgen von Versuchen, die Alterssichtigkeit
wegzulasern.
Deshalb warnt der Verband der Spezialkliniken für Augenlaser (VSDAR) eindringlich vor Laserbehandlungen des Sehfehlers, bei dem eine erstarrte Augenlinse nicht mehr zwischen nah und fern umschalten kann. Das Laserverfahren komme zwar zur Korrektur von Kurz- und Weitsichtigkeit in Frage, Alterssichtigkeit solle jedoch nur mit einer Brille ausgeglichen werden.
Aus meiner Erfahrung: Wer bereits eine Operation hinter sich hat, wird mit erreichen der Alterssichtigkeit
(ab 40 bis 45) wieder bei der Brille sein: ohne Lesebrille geht es nicht. Weil oft das Sehen von Kontrasten nicht mehr höchsten Ansprüchen mehr genügt - Lasik reduziert in der Regel das Kontrastsehen - werden Sie einen höheren Bedarf an einer wirklich hochwertigen Lesebrille haben.
Gerne wird versprochen, das es dann nur eine einfache Fertig-Lesebrille auch tut: eine Aussage, welche nur für Menschen mit wirklich anspruchslosen Sehaufgaben wahr ist. Um den Mangel an Kontrast in der Nähe
einigermaßen zu kompensieren brauchen es im Gegenteil hochwertige Entspiegelungen und - je nach Situation - Filtertönungen.
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