| Nachtsichtprobleme scheinen mit der Quantität der entfernten Hornhaut zuzunehmen
Zu den möglichen, unangenehmen Folgen einer Lasik-Operation können Blendungs- und Nachtsichtprobleme sowie Halos gehören. Diese können länger als sechs Monate anhalten.
Diese Nebenwirkungen wurden in einer einer Studie, deren Ergebnisse bei der Jahrestagung der American Academy of Optometry im vergangenen Dezember in Philadelphia vorgestellt wurde, untersucht.
Die Untersuchung beschreibt, daß diese Probleme vor allem bei Patienten auftreten, die entweder höhere Myopie-Grade aufweisen, eine sehr flache Hornhaut haben oder bei denen eine LASIK-Wiederholungsoperation notwendig wird.
Nachtsichtprobleme - das große Problem für Autofahrer Speziell Nachtsichtprobleme scheinen Patienten zu haben, die sich zu einer Wiederholungs-OP entschliessen.
Ferner besteht ein Zusammenhang zwischen der Menge
des entfernten Gewebes und der schwere der Nachtsichtprobleme. Anders ausgedrückt: je mehr Glaswert es „wegzulasern“ gilt, desto schwerer wiegen die Nachtsichtprobleme.
Diese Effekte sind in den ersten Wochen nach der Lasik normal, treten sie aber dauerhaft auf hat der Patient Grund zur Unzufriedenheit weil sein Lebenskompfort eingeschränkt ist.
Die Studienautorin Dr. Bailey beschreibt, das mindestens 25 % der Operierten diese Beschwerden mehr als 6 Monate nach der Operation
haben.
Im Raum steht die Vermutung, daß diese Beschwerden bei den Betroffenen sich nicht mehr zurückbilden sondern dauerhaft bestehen bleiben. Dieses war allerdings nicht Bestandteil der Untersuchung. |