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Die anderen Kämmerchen die es in der Nähe gibt lasse ich jetzt mal kurzerhand weg. Nun wird es spannend, wir kommen zur Iris. Ach nee, eigentlich ist die Iris garnicht so spannend, sie ist nur hübsch und beeindruckend. Es gibt auch nicht so viel interessantes zu berichten.
Die Iris ist das Dingen, wo die Augenfarbe eines Menschen d´rauf ist. Das ist schon die eine hälfte der Sache. Nun ist es ja mitunter recht belebend, in die schönen Augen eines geliebten Menschen zu
blicken. Aber spannend, nein spannend ist das kaum.
Sicher, unsere Politiker haben die Iris-Erkennung im Zusammenhang mit den Biometrischen Messdaten für sich entdeckt. Denn jede Iris ist von den Mustern und Farbverläufen relativ einzigartig. Man kann also möglicherweise Menschen damit eindeutig identifizieren, was manch ein Politiker für irgendwie so wichtig hält diese Daten dann zu speichern. Die Frage nach dem Warum möchte ich an dieser Stelle offen lassen. Und ob da wirklich Sinn
und Verstand hinter diesem Projekt steht, bleibt hier auch unbeantwortet. Als mündiger Bürger sollten Sie sich aber dringend mit diesen Fragen beschäftigen.
Was die Iris noch macht ist, die Blendung zu reduzieren. Je heller es wird, desto kleiner wird die Pupille. Dadurch sorgt die Iris dafür, das weniger Licht in das Auge hinein kommt und vermeidet dadurch übermäßige Blendung.
Anders herum auch: je dunkler es wird, zum Beispiel beim Sehen in der Nacht, desto weiter geht die
Iris auf und lässt möglichst viel Licht in das Auge hinein. Damit man auch bei sehr wenig Licht noch etwas sehen kann.
Die Steuerungsmechanismen mit welchen die Muskeln der Iris gesagt bekommen wie weit sie nun aufgehen sollen, diese Mechanismen sind mal wieder trickreich und ich mag nicht weiter darauf eingehen.
Nur einen gerne übersehenen Effekt möchte ich erwähnen weil er hier und da recht interessant ist: „Iris, Akkomodation und Konvergenz sind gekoppelt.“ lautet der
Lehrsatz, mit dem ich gelegentlich gequält wurde. Und das bedeutet auf Deutsch nichts anderes, als das bei einem Menschen der in die Nähe schaut vollautomatisch auch die Iris zu geht.
Ja warum denn das ? Dann kommt doch weniger Licht in das Auge hinein und ich sehe weniger, fragen Sie sich sicher. Gerade ausgerechnet in der Nähe, wo mir doch dort in der Regel mehr Deutlichkeit wichtig ist als in der Ferne: die meisten Berufe und die meisten Hobbys verlangen eher ein gutes Sehen in der
Nähe, weniger in der Ferne.
Denken Sie mal an alle Berufe welche Sie kennen. Sicher sind auch Berufe wieder LKW-Fahrer darunter, für diesen ist die Ferne wichtiger als die Nähe. Aber die überwiegende Anzahl der Berufe braucht doch die Nähe mehr: der Frisör schneidet die Haare in der Nähe, viele sitzen vor dem Computer, viele Lesen beruflich ... Und mit den Hobbys sieht es ähnlich aus.
Und die Antwort ist: ja genau. Eben deshalb. Eben weil Sie in der Nähe mehr Deutlichkeit
benötigen geht das Loch im Auge (die Iris) zu. Dadurch werden auch viele Abbildungsfehler des Auges reduziert, es gibt weniger Verzerrungen, und wenn der Mensch einen Glaswert bräuchte aber eben keine Brille trägt, dann sorgt dieses kleine(re) Loch dafür, dass dieses nicht ganz so sehr stört. Man nennt es auch „den Lochblenden-Effekt“.
Kennen Sie den Lochblenden-Effekt ? In nächsten Bereich schwanken wir zwischen einem unterhaltsamen Party-Gag und allerfeinster Augenoptik für Insider:
dem Lochblenden-Effekt. der Lochblenden-Effekt mit der Pupille: ein gutes Stück Magie |