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Meine kleine Reihe hier umfasst ja eigentlich die Geschichte des Sehens - weshalb ich Ihnen jetzt die Geschichte des Sehzentrums nahe bringen möchte.
Sie werden aber vielleicht auch eine Vorstellung bekommen, was überhaupt das Unterbewusstsein ist. Und warum Ihr Unterbewusstsein Ihnen so trefflich in die Suppe spucken kann, ohne daß Sie es merken.
Nun ja, wer wirklich etwas von der Evolution versteht, der mag sich nachfolgend die Haare raufen, angesichts der
vielen Vereinfachungen welche ich hier mache. Mir geht es auch mehr darum, Ihnen ein Verständnis für das Grundsätzliche zu vermitteln. Ich möchte Sie eben nicht mit unendlich vielen Details erschlagen oder langweilen, indem ich so gar kein Ende finde.
Dieses ist die Geschichte der Menschheit, des Denkens und damit auch Ihres Gehirnes.
Es beginnt vor ewig langer Zeit. Im Meer brodelte das Leben, es hatte sich vom Einzeller-Tierchen bis zum Waal alles entwickelt, wie wir es grob
betrachtet auch heute schon kennen.
Am Land war aber noch nichts los. Oder zu viel los - wenn man so will. An Land gab es zu viele Vulkane, harte Stürme, noch zu viel ungesunde UV-Strahlung, weil es die Ozonschicht noch nicht so richtig gab. Im Meer konnte man es als Fisch recht gut aushalten, an Land aber war es doch reichlich ungemütlich. Weshalb es dort kein Leben gab.
Nun, da gab es einen Fisch. Der hatte ein Problem: er hatte mächtige Fressfeinde, die ihn doch zu arg
zusetzen und viele von seiner Art den gar ausmachten. Sie können sich diesen Fisch ähnlich einem Wels vorstellen. Mit einem dicken Schuppenpanzer, damit er nicht ganz so leicht gefressen werden konnte, großen, starken und vor allem stabilen Flossen.
Dieser Fisch hatte es nun doch getan: um vor seinen Feinden davon zu fliehen, war er an den Strand geschwommen. Und hatte so nach und nach heraus gefunden, wie man sich mit den großen starken Flossen am Land fortbewegen konnte.
Ein
bisschen krabbeln konnte er mit seinem großen Flossen. Das war nicht viel, reichte aber aus um im Wasser nicht gefressen zu werden. |