| |  |  |  |  | |  |  |  | |  | | | | mehr Informationen zu diesem Thema: bitte klicken Sie hier | | | | Augen brauchen alle zwei Stunden eine Pause vom Bildschirm Immer mehr Menschen arbeiten - und spielen - immer länger am Computer. Was sollte man beachten, damit diese Tätigkeit möglichst wenig Beschwerden an den Augen macht? Mit einigen Tricks läßt sich die Arbeit am Computer optimieren / Gelegentlicher Blick in die Ferne und Blinzeln beugen Augenbeschwerden vor
Gute Augen sind
für die Arbeit am Bildschirm eine Grundvoraussetzung. Stellt sich ab dem 45. Lebensjahr eine Altersweitsichtigkeit ein, reicht eine Lesebrille für den scharfen Blick auf den Monitor oft nicht aus, wie Dr. Wolfgang Wesemann von der Höheren Fachschule für Augenoptik in Köln berichtet hat.
Ideal wäre eine spezielle Bildschirmbrille, deren Bifokal- oder Gleitsichtgläser im oberen Teil nicht auf die Ferne, sondern auf den 45 bis 70 Zentimeter entfernten Bildschirm eingestellt sind.
"Wer ständig vor der Mattscheibe sitzt, sollte seinen Augen alle ein bis zwei Stunden eine längere Erholungspause gönnen", sagte der Medizinphysiker.In dieser Zeit könne man andere Arbeiten, wie Anrufe, erledigen.
Sehen am Computer Auch während der Bildschirmtätigkeit sollte man den Blick immer wieder mal in die Ferne schweifen lassen und sich bemühen, das Blinzeln nicht zu vergessen, rät Wesemann. Studien hätten gezeigt, daß Menschen, die
konzentriert auf die Mattscheibe starren, die Zahl der für die Befeuchtung des Auges wichtigen Lidbewegungen von üblicherweise 20 bis 30 auf etwa fünf Schläge pro Minute reduzieren.
Flimmerfrequenzen bis etwa 60 Hertz werden im zentralen Blickfeld bewußt wahrgenommen, so Wesemann weiter. Unbewußt würden jedoch Flimmerfrequenzen bis 95 Hertz und darüber registriert, was Forscher anhand von EEG-Ableitungen belegt hätten. Um daraus resultierende Kopfschmerzen und Sehprobleme zu minimieren
sollte deshalb die Bildwiederholungsrate des Monitors nach Möglichkeit auf über 100 Hertz eingestellt werden, rät er.
Wichtig ist auch eine blendfreie Sicht auf den Bildschirm. Das Gerät sollte deshalb im rechten Winkel zum Fenster stehen. Lampen sollten weder im zentralen Sichtfeld vor dem Bildschirm plaziert sein noch sich in der Mattscheibe spiegeln. Der ideale Blickwinkel auf den Monitor sei zudem eine 25- bis 35-Gradneigung nach unten, wie Wesemann weiter berichtet hat.
Quelle: Ärzte-Zeitung vom 4.04.2001 | | | |
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