| |  |  |
 |  |  | |  |  |  |  | |  | | | | mehr Informationen zu diesem Thema:
bitte klicken Sie hier | | | | Augenoptiker als Beruf: Ausbildung für den zukünftigen Optiker
Der Augenoptiker ist der Spezialist für die Lösung des individuellen Sehproblems seiner Kunden. Die Behebung eines Sehproblems erfolgt schrittweise durch eine Augenglasbestimmung, die
Auswahl der für den Verwendungszweck geeigneten Korrektionsgläser oder Kontaktlinsen und der Brillenfassung.
In der täglichen Praxis des Augenoptikers wird die fachliche Kompetenz im Handwerk mit der individuellen Kundenberatung verbunden und macht die Augenoptik zu einem dienstleistungsorientierten Gesundheitshandwerk.
Der Augenoptiker ist nicht nur Techniker, Physiker und Handwerker, sondern auch Psychologe, Designer, Mode- und Typberater sowie Kaufmann in einer Person. Diese
Vielseitigkeit bedeutet, dass in der täglichen Praxis des Augenoptikers die individuelle Kundenberatung hohe Anforderungen an die handwerklichen Leistungen stellt. Der Augenoptiker bringt mit höchster Präzision und Sorgfalt Brillengläser und Fassung zu einer passenden Brille für den Kunden zusammen. Das Ermitteln der optimalen Korrektionsgläser, ihre handwerkliche Verarbeitung und die Anpassung der Brille erfolgt mit Hilfe moderner Einrichtungen und High-Tech-Geräten.
Ein guter
Hauptschulabschluss, die mittlere Reife, die Fachhochschulreife oder das Abitur sind Vorbedingung, den hohen Anforderungen in der Ausbildung und Fortbildung zu entsprechen. Weiterhin sind naturwissenschaftliche Begabung und technisches Verständnis ebenso gefragt wie Sinn für Ästhetik und Einfühlungsvermögen.
Nach der praktischen und theoretischen Gesellenprüfung stehen dem Absolventen nach Schulabschluss verschiedene Wege offen. Es bieten sich Möglichkeiten der Fortbildung zum
Augenoptikermeister am ZVA-Fortbildungszentrum in Dormagen, an den Fachschulen in Köln, Jena und München sowie Studien an den Fachhochschulen in Aalen, Berlin und Jena.
Bildungswege:
Die Augenoptik zeichnet sich durch unterschiedliche Bildungswege aus, die je nach Schulabschluss tiefergehende Studien zulassen. Junge Menschen, die diesen Beruf erlernt haben, können je nach Schulabschluss eine weitergehende Qualifikation erreichen, die sie alle berechtigen, den Beruf des
Augenoptikers selbständig oder als verantwortlicher Betriebsleiter auszuüben. Alle Bildungsabschlüsse beinhalten auch die Berechtigung zur Ausbildung von Lehrlingen.
Wege zum Augenoptikermeister
Schulung: ZVA-FortBildungsZentrum Blockkurse: 30 Monate Teilzeitkurse: 18 Monate Vollzeitkurse: 12 Monate Titel: Augenoptikermeister
Schulung: Fachschulen der Augenoptik Dauer: 2-2,5 Jahre Fortbildungsformen: Vollzeitausbildung
Titel: Staatl gepr. Augenoptiker und Augenoptikermeister
Schulung: Fachhochschulstudium Dauer: 8 Semester Fortbildungsformen: Vollzeitausbildung Titel: Dipl. Ing. bzw. Dipl.-Optometrist
Die Meisterkurse:
Bei der Fortbildung zum Augenoptikermeister kann am ZVA-Fortbildungszentrum zwischen drei Kursformen gewählt werden:
Blockstudium
Dauer: ca. 30 Monate Umfang: ca. 1600 Schulstunden
Präsenzunterricht + Telelearning Beginn: jeweils im Herbst Ablauf: 6 x 2 bzw. 3 x 7 Wochen geblockt am Stück Abschluss: Meisterprüfung
Teilzeitstudium
Dauer: ca. 18 Monate Umfang: ca. 1600 Schulstunden Präsenzunterricht + Telelearning Beginn: jeweils im Frühjahr
Ablauf: jeweils 3 Tage Schule und 3 Tage Betrieb pro Woche Abschluss: Meisterprüfung
Vollzeitstudium
Dauer: ca. 12 Monate Umfang: ca. 1750 Schulstunden Präsenzunterricht + Telelearning Beginn: jeweils im Sommer Ablauf: 40 Schulstunden / Woche Abschluss: Meisterprüfung
Zusätzlich werden von einigen Handwerkskammern und Innungen, in
Zusammenarbeit mit dem ZVA-Fortbildungszentrum, Teile der Vorbereitungskurse vor Ort durchgeführt. Die Teilnehmer erhalten eine fundierte Fortbildung zu allen Teilen der Meisterprüfung von der Fachpraxis und Fachtheorie bis hin zum Fachkaufmann und zur Ausbildereignungsprüfung.
Fachschulen:
Im Rahmen von 4-5-semestrigen Fachschulstudiengängen in Köln, München und Jena werden Augenoptiker auf den Abschluss „Staatlich geprüfter Augenoptiker und Augenoptikermeister"
vorbereitet. Als Zugangsvoraussetzung wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Wie bei den Meisterkursen werden alle relevanten Gebiete der Augenoptik vorbereitet, die jedoch zum Teil ausführlicher behandelt werden. Teilweise werden Prüfungen durchgeführt, die in die Zuständigkeit der Fachschule fallen und den Titel "Staatlich geprüfter Augenoptiker" vergeben. Den Zusatz "Augenoptikermeister" erhält der Absolvent dadurch, dass er bestimmte Prüfungsgebiete vor
dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer ablegt.
Fachhochschulen:
Seit dem Jahr 1981 gibt es den Fachhochschulstudiengang Augenoptik an der Fachhochschule Aalen. Seit dem Jahr 1997 werden diese Diplom-Studiengänge auch an der Technischen Fachhochschule Berlin und der Fachhochschule Jena durchgeführt. Hierbei handelt es sich um 8 bzw.9-semestrige Studiengänge, die die Eingangsvoraussetzungen Fachhochschulreife oder Abitur erfordern. Die bestandene Gesellenprüfung im
Augenoptikerhandwerk (Eingangsvoraussetzung) wird mit einem Semester als praktisches Semester angerechnet. Während des Studiums hat der Student ein weiteres einsemestrigen Praktikum in einem Betrieb zu absolvieren. Diese Studienmöglichkeit soll verstärkt den europäischen Anforderungen an die Augenoptik/Optometrie gerecht werden, da viele Bildungswege in Europa nur über universitäre Studien laufen. Seit 2000 besteht auch die Möglichkeit eines integrierten Studiums an der FH
Braunschweig/Wolfenbüttel. Dabei wird nach dem 4. Semester die Gesellenprüfung abgelegt, die Vorraussetzung zur Anmeldung zum Examen ist.
Für weitere Informationen der Kurse zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung, die Fachschulen Köln, Jena und München sowie die Fachhochschulen Aalen, Berlin und Jena fordern Sie bitte Informationsmaterial beim Zentralverband der Augenoptiker an. | | | |  | | | |
mehr Informationen zu diesem Thema: bitte klicken Sie hier |
| |